Forschung: Nur im Dienste der Betroffenen
Wie kommen die Symptome der tödlichen Stoffwechselerkrankung zustande? Wie kann Mukoviszidose geheilt werden? Diese Geheimnisse können nur durch Forschung gelüftet werden. Der Mukoviszidose e.V. unterstützt daher Forschungsprojekte, von der medizinischen Grundlagenforschung bis zu klinischen Studien.
Im Mittelpunkt aller Aktivitäten steht immer der Nutzen für Menschen mit Mukoviszidose. Neben strengeren Kontrollen der eingereichten Abschlussberichte wird der Erfolgsfaktor "Nutzen" im vergangenen Jahr mit einem neuen Konzept zur Forschungsförderung, das sich sehr eng an den Patienten orientiert, und einem Gütesiegel für klinische Studien sichergestellt.
Nach dem Förder-Konzept werden Schwerpunktthemen ausgeschrieben, zu denen Anträge eingereicht werden können. Diese sind:
- Klinische Studien zur verbesserten Diagnostik und Therapie von Wachstums- und Gedeihstörungen, chronischen Atemwegsinfektionen und relevanten Folgeerkrankungen, die klar definierte Endpunkte haben und eine Leitlinie begründen könnten.
- Kompensation des Basisdefekts über Stoffe, die die Restfunktion des CFTR-Kanals verstärken.
- Entwicklung von neuen Pseudomonas-wirksamen Medikamente, wenn eine eigenständige Entwicklung durch pharmazeutische Unternehmen zurzeit nicht vorgenommen wird.
Nachwuchs fördern
Damit immer mehr qualifizierte und innovative Wissenschaftler die Krankheit Mukoviszidose erforschen, bietet der Verein neben der Schwerpunktförderung eine Anschubfinanzierung für innovative Forschungsprojekte sowie eine Nachwuchsförderung an. Durch diese Förderungsmöglichkeiten sollen Arbeitsgruppen, die bislang nicht auf dem Gebiet der Mukoviszidose forschen, aktiviert werden, mögliche CF-relevante Zusammenhänge ihrer Forschung zu erkennen und systematisch zu verfolgen.
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