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Schreibwettbewerb "Glück und Genetik"

31 Weihnachtsfeste am Nationalen Mukoviszidose Tag

 

Ingrid Stolpe zeichnet die Preisträger aus

 

Berlin, 6. Mai 2004. Die Sieger des Online-Schreibwettbewerbs für Schüler, "Glück und Genetik", sind von Ingrid Stolpe bei einer Feierstunde zum Nationalen Mukoviszidose Tag in der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin ausgezeichnet worden. Die Ärztin und Ehefrau des Bundesverkehrsministers Manfred Stolpe ist Mitglied des Deutschen Kuratoriums Mukoviszidose. Das Gremium hatte den Wettbewerb im Herbst 2003 ausgeschrieben.

Gesamtsiegerin wurde die 19-jährige Schülerin Silke Schuck mit der Kurzgeschichte "Einunddreißig Weihnachtsfeste". In der Kategorie "Essay" konnte Gudrun Gruber (20) mit dem Beitrag "Unglückliche Genetik?" überzeugen. "Mein Bruder ist ein Arsch!" - so heißt das Sieger-Gedicht von Chantal Skähr (18). Sie erhielt den ersten Preis in der Kategorie "Gedicht". Für ihre Kurzgeschichte "The other side" wurde die 18-jährige Anna Papst  mit dem ersten Preis in der Kategorie "Kurzgeschichte" ausgezeichnet.

Als Preise sind ausgelobt: eine Jugend-Sprachreise im Wert von 900 Euro aus dem aktuellen Offährte-Katalog 2004, zehn Mal ein Besuch der WDR-Sendung "Quarks & Co" in Köln, Büchergutscheine von buecher.de

im Gesamtwert von 500 Euro sowie ein Trip für zwei Personen zum Deutschen Museum München.

 

Unter 68 eingereichten Beiträgen hatte sich die achtköpfige Jury, besetzt mit der ehemaligen Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer, dem Schriftsteller Jens Johler, den Journalisten Sabine Beikler, Frank Berzbach, Stephan G. Schmidt und Christian Schwägerl sowie dem Lyriker Norbert Hummelt und der von Mukoviszidose betroffenen Berit Quadt, zu entscheiden. Bewertet wurden die Kreativität, der Inhalt und die Stilsicherheit der Autoren innerhalb der ausgewählten Textgattung. Der Schreibwettbewerb "Glück und Genetik" ist Teil einer Bildungsinitiative des Deutschen Kuratoriums Mukoviszidose.

 

Das Gremium wurde im August 2003 als Gemeinschaftsinitiative der Christiane Herzog Stiftung und des Mukoviszidose e.V. ins Leben gerufen. Zu den Mitgliedern zählen Prof. Dr. Hans-Georg Herzog und Dr. Markus Herzog, beide Vorstand der Christiane Herzog Stiftung; Prof. Dr. h.c. Josef Gerstner; Peter Hahne, ZDF-Journalist und stellvertretender Leiter des Hauptstadtstudios in Berlin; Michaela May, Schauspielerin; Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V.; Markus Schächter, ZDF-Intendant; Henning Scherf, Bürgermeister und Präsident des Senats von Bremen; Ingrid Stolpe, Ärztin; Dr. Bernhard Vogel, MdL. Sie setzen sich für die Anliegen Mukoviszidose-Betroffener ein und versuchen nach Kräften, die Lücke zu schließen, die nach dem Tode von Christiane Herzog entstanden ist.

 

Mukoviszidose ist eine genetisch bedingte Stoffwechselerkrankung. In Deutschland leben rund 8.000 Menschen mit der bis heute unheilbaren und tödlichen Krankheit. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports in die Körperzellen kommt es zur Bildung von zähflüssigem Schleim. Organe wie die Lunge oder die Bauchspeicheldrüse werden irreparabel geschädigt.

 

Expertenrat