Hoffnungslauf 2001 – am 24. September in Aachen
Der Hoffnungslauf 2001 ist das große Laufereignis des Mukoviszidose e.V. Dieser Benefiz-Staffellauf erreicht am 24. September Aachen. Jeder, der Lust hat, kann den Hoffnungslauf auf der Strecke von Aachen bis zur belgischen Grenze ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich aber ein Besuch des Festes der Hoffnung auf dem Münsterplatz.
Ab 18.00 Uhr trifft die deutsch-französische Läuferstaffel auf dem Aachener Münsterplatz ein. Oberbürgermeister Jürgen Linden nimmt sich trotz einer EU-Konferenz die Zeit, die Läuferinnen und Läufer zu begrüßen. Im Anschluss erwartet die Sportler auf dem Münsterplatz ein Fest mit einem bunten Programm. Beispielsweise beteiligen sich viele Schülerinnen und Schüler Aachener Schulen nicht nur läuferisch am Hoffnungslauf, sondern haben auch eigene Programmpunkte für das Fest gestaltet. Darüber hinaus ist auch die AOK Aachen mit einer Gesundheitsstation vertreten. Informationen zum Thema Mukoviszidose finden Interessierte am Stand der Selbsthilfegruppe Aachen, hier steht Helga Brands-Schlusche gern Rede und Antwort. Dank des Engagements des Hotels Mercure Aachen City, des Ibis Hotels Normaluhr und des Ibis Hotels Marschiertor ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Diese Hotels der Accor-Kette unterstützen den Hoffnungslauf und bieten an Schlemmerständen kulinarische Genüsse.
Für den Mukoviszidose e.V. wird sicherlich die Scheckübergabe der Firma Grünenthal ein besonderer Höhepunkt sein. Susanne Pfeiffer-Auler, Vorstandsmitglied des Mukoviszidose e.V. nimmt den Scheck in Empfang. Wenn es dann gegen 19.00 Uhr weiter geht nach Brüssel – der letzten Etappe des deutschen Teams – legen die Staffelläufer an der Grenze noch einen Zwischenstopp ein. Hier würdigt die Firma Grünenthal mit weiteren Aktionen den Grenzübertritt, wenn der Staffelstab an das belgische Team übergeben wird und der Lauf unter der Federführung der belgischen Organisation La Lutte contre la mucovicidose weitergeht.
Hoffnungslauf 2001 – Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose
Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs: "Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose". In diesem Jahr gilt es die Strecke Hannover – Mayenne zurückzulegen, insgesamt rund 1500 Kilometer für den guten Zweck. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 50 Läuferinnen und Läufer aus Deutschland, Belgien und Frankreich stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden. Dafür brauchen die erkrankten Menschen jede Unterstützung. Der Lauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten – deren Lungenfunktionen sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert – eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und erleichtern das Leben mit der Krankheit. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V. nicht erreicht, dass Mukoviszidose heilbar wird. Der Verein ist auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. Jede Mark aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel.
Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich.


