Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen in Potsdam
Am 19. September ab 17.30 Uhr am Brandenburger Tor
Laufen und feiern, damit helfen die Potsdamer den von Mukoviszidose betroffenen Menschen. Denn der Hoffnungslauf, das große bundesweite Laufereignis des Mukoviszidose e.V., erreicht am 19. September die Hauptstadt Brandenburgs. Damit haben die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams am Nachmittag die erste Etappe des rund 900 Kilometer langen Benefizlaufs von Berlin nach Saarbrücken zurückgelegt. Jeder, der Lust hat, kann das Kernteam der 24 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke von Berlin nach Potsdam oder weiter nach Magdeburg ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch des Festes am Brandenburger Tor.
Oberbürgermeister Jacobs begrüßt die Läuferinnen und Läufer, die gegen 18.15 Uhr am Brandenburger Tor eintreffen werden. Anschließend gibt es auf dem Fest der Hoffnung noch viele Gelegenheiten zu feiern und sich über die Krankheit Mukoviszidose zu informieren. Schließlich steht der Hoffnungslauf in diesem Jahr unter dem Motto: „Laufen – Feiern – Helfen". Auch wenn das Laufen natürlich im Vordergrund steht – die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams werden am Ziel in Saarbrücken rund 900 Kilometer zurückgelegt haben – ist das Feiern dabei genauso wichtig. So bietet das Fest der Hoffnung am Brandenburger Tor den Besuchern viel Musik, unter anderem von der Schülerband Acryl, aber auch Unterhaltung und Information. Durch das Programm führt Sängerin Dagmar Frederic, die interessante Gesprächspartner erwartet: beispielsweise Ingrid Stolpe oder Finanzministerin Dagmar Ziegler und Kultusminister Steffen Reiche, die sich auch läuferisch beteiligen und mit den Sportlern des Hoffnungslauf in Potsdam einlaufen werden. Außerdem steht die Mutter einer erkrankten Tochter zum Thema Mukoviszidose Rede und Antwort.
Hoffnungslauf 2002 – Laufen, Feiern, Helfen
Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs „Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose". In diesem Jahr legt das Kernteam die Strecke Berlin – Saarbrücken für den guten Zweck zurück. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 24 Läuferinnen und Läufer, darunter auch ein von Mukoviszidose Betroffener, stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden.
Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten, deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert, eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V., ein Heilmittel für diese Erbkrankheit zu finden, nicht erreicht. Daher ist der Mukoviszidose e.V. auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. „Jeder Euro aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", betont Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. und Vater eines betroffenen Jungen. Doch vor allem geht es ihm darum, viele zur Teilnahme zu bewegen: „Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich."


