Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen in Magdeburg

Am 20. September ab 11.00 Uhr in der Fußgängerzone

 

Laufen und feiern, damit helfen die Magdeburger den von Mukoviszidose betroffenen Menschen. Denn der Hoffnungslauf ist das große Laufereignis des Mukoviszidose e.V. Am 20. September – dem Weltkindertag - erreicht der Benefizlauf Magdeburg. Die sachsen-anhaltinische Hauptstadt ist das zweite Etappenziel auf der Strecke von Berlin nach Saarbrücken. Jeder, der Lust hat, kann das Kernteam der 24 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke von Potsdam nach Magdeburg oder weiter Richtung Kassel ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch des Festes in der Fußgängerzone. Durch das abwechslungsreiche Programm führt Connie Loof vom MDR.

 

Um 11.30 Uhr erreichen die Läuferinnen und Läufer die Magdeburger Fußgängerzone (Breiter Weg/Alter Markt). Hier gibt es auf dem Fest der Hoffnung viele Gelegenheiten gemeinsam mit den Sportlern zu feiern und sich über die Krankheit Mukoviszidose zu informieren. Schließlich steht der Hoffnungslauf in diesem Jahr unter dem Motto: „Laufen – Feiern – Helfen". Auch wenn das Laufen natürlich im Vordergrund steht – die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams werden am Ziel in Saarbrücken rund 900 Kilometer zurückgelegt haben – ist das Feiern dabei genauso wichtig. So erwartet die Besucher auf dem Fest der Hoffnung in der Fußgängerzone viel Musik, Unterhaltung und Information rund um das Thema Mukoviszidose. Moderatorin Connie Loof vom MDR führt durch das Programm, zu dem auch viele Magdeburger Schüler und Schülerinnen beitragen, wie zum Beispiel die Band Acryl oder die W One Boys.

 

Hoffnungslauf 2002 – Laufen, Feiern, Helfen

 

Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs „Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose". In diesem Jahr legt das Kernteam die Strecke Berlin – Saarbrücken für den guten Zweck zurück. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 24 Läuferinnen und Läufer, darunter auch ein von Mukoviszidose Betroffener, stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden.

 

Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten, deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert, eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V., ein Heilmittel für diese Erbkrankheit zu finden, nicht erreicht. Daher ist der Mukoviszidose e.V. auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. „Jeder Euro aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", betont Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. und Vater eines betroffenen Jungen. Doch vor allem geht es ihm darum, viele zur Teilnahme zu bewegen: „Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich."

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