Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen in Kassel

Am 21. September ab 13.00 Uhr auf dem Königsplatz

 

Laufen und feiern, damit helfen die Kasseler den von Mukoviszidose betroffenen Menschen. Denn der Hoffnungslauf, das große Laufereignis des Mukoviszidose e.V., erreicht am 21. September Kassel. Auf dem Weg von Berlin nach Saarbrücken haben die Läuferinnen und Läufer hier das dritte Etappenziel des rund 900 Kilometer langen Benefizlaufs erreicht. Jeder, der Lust hat, kann das Kernteam der 24 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke von Magdeburg nach Kassel oder weiter nach Frankfurt ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch des Festes, ab 13.00 Uhr auf dem Königsplatz.

 

Um 15.00 Uhr begrüßt Bürgermeister Ingo Groß die Läuferinnen und Läufer auf dem Königsplatz, der gemeinsam mit Stadträtin Ilona Caroli den Hoffnungslauf auch läuferisch unterstützt. Anschließend gibt es auf dem Fest der Hoffnung noch viele Gelegenheiten zu feiern und sich über die Krankheit Mukoviszidose zu informieren. Schließlich steht der Hoffnungslauf in diesem Jahr unter dem Motto: „Laufen – Feiern – Helfen". Auch wenn das Laufen natürlich im Vordergrund steht – die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams werden am Ziel in Saarbrücken rund 900 Kilometer zurückgelegt haben – das Feiern ist dabei genauso wichtig. So erwartet die Besucher auf dem Fest der Hoffnung ein buntes Programm: einhundert balletttanzende Kinder, Fechtvorführungen, Turniertänzer, Hip-Hop, Pony-Reiten und vieles mehr. Außerdem gibt es viele Informationen rund um das Thema Mukoviszidose. Für die Verpflegung der Läuferinnen und Läufer sorgen die Kasseler Firmen Smart und Daimler Chrysler. Auch das Unterneh­men Braun Melsungen unterstützt den Hoffnungslauf. Das Familienunternehmen stattet die mitlaufenden Kinder nicht nur mit T-Shirts aus, sondern die Unternehmerfamilie beteiligt sich auch läuferisch an der Benefiz-Aktion.

 

Hoffnungslauf 2002 – Laufen, Feiern, Helfen

 

Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs „Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose". In diesem Jahr legt das Kernteam die Strecke Berlin – Saarbrücken für den guten Zweck zurück. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 24 Läuferinnen und Läufer, darunter auch ein von Mukoviszidose Betroffener, stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden.

 

Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten, deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert, eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V., ein Heilmittel für diese Erbkrankheit zu finden, nicht erreicht. Daher ist der Mukoviszidose e.V. auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. „Jeder Euro aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", betont Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. und Vater eines betroffenen Jungen. Doch vor allem geht es ihm darum, viele zur Teilnahme zu bewegen: „Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich."

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