Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen in Frankfurt

Am 23. September ab 13.00 Uhr in Frankfurt an der Hauptwache

 

Laufen und feiern, damit helfen die Frankfurter den von Mukoviszidose betroffenen Menschen. Denn der Hoffnungslauf ist das große Laufereignis des Mukoviszidose e.V. Am 23. September erreicht der Benefizlauf Frankfurt. Die Mainmetropole ist das vierte Etappenziel auf der Strecke von Berlin nach Saarbrücken. Jeder, der Lust hat, kann das Kernteam der 24 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke von Gießen nach Frankfurt oder weiter Richtung Mainz ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch des Festes ab 13.00 Uhr an der Hauptwache.

 

Um 15.00 Uhr begrüßt Bürgermeister Joachim Vandreike die Läuferinnen und Läufer an der Hauptwache. Anschließend gibt es auf dem Fest der Hoffnung noch viele Gelegenheiten zu feiern und sich über die Krankheit Mukoviszidose zu informieren. Schließlich steht der Hoffnungslauf in diesem Jahr unter dem Motto: „Laufen – Feiern – Helfen". Auch wenn das Laufen natürlich im Vordergrund steht – die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams werden am Ziel in Saarbrücken rund 900 Kilometer zurückgelegt haben – das Feiern ist dabei genauso wichtig. So erwartet die Besucher auf dem Fest der Hoffnung an der Hauptwache viel Musik, Unterhaltung und Information. Moderatorin Susanne Fröhlich vom Hessischen Rundfunk führt durch das Programm mit verschiedenen Bands, unter anderem der Schülerband Velvet June, und vielen Gästen aus Sport, Politik und Unterhaltung. Zum Thema Mukoviszidose bietet der Stand der Frankfurter Mukoviszidose-Ambulanz Informationen, dort stehen Dr. Hans-Georg Posselt und Professor Thomas Wagner Rede und Antwort. Unterstützung erhält der Hoffnungslauf auch durch Gerhard Haas, Leiter des Beratungscenters der AOK Frankfurt, der für die Läuferinnen und Läufer Getränke bereitstellt.

 

Hoffnungslauf 2002 – Laufen, Feiern, Helfen

 

Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs „Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose". In diesem Jahr legt das Kernteam die Strecke Berlin – Saarbrücken für den guten Zweck zurück. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 24 Läuferinnen und Läufer, darunter auch ein von Mukoviszidose Betroffener, stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden.

 

Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten, deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert, eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V., ein Heilmittel für diese Erbkrankheit zu finden, nicht erreicht. Daher ist der Mukoviszidose e.V. auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. „Jeder Euro aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", betont Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. und Vater eines betroffenen Jungen. Doch vor allem geht es ihm darum, viele zur Teilnahme zu bewegen: „Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich."

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