Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen in Mainz
Am 24. September ab 12.00 Uhr auf dem Leichhof
Laufen und feiern, damit helfen die Mainzer von Mukoviszidose betroffenen Menschen. Denn der Hoffnungslauf, das große Laufereignis des Mukoviszidose e.V., erreicht am 24. September Mainz. Auf dem Weg von Berlin nach Saarbrücken ist Mainz das fünfte Etappenziel des rund 900 Kilometer langen Benefizlaufs. Jeder, der Lust hat, kann das Kernteam der 24 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke von Frankfurt nach Kassel oder weiter nach Homburg ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch des Festes ab 12.00 Uhr auf dem Leichhof.
Um 13.00 Uhr begrüßen Ministerpräsident Kurt Beck und Oberbürgermeister Jens Beutel die Läuferinnen und Läufer auf dem Leichhof. Anschließend gibt es auf dem Fest der Hoffnung noch viele Gelegenheiten zu feiern und sich über die Krankheit Mukoviszidose zu informieren. Schließlich steht der Hoffnungslauf in diesem Jahr unter dem Motto: „Laufen, Feiern, Helfen". Auch wenn das Laufen natürlich im Vordergrund steht – die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams werden am Ziel in Saarbrücken rund 900 Kilometer zurückgelegt haben – das Feiern ist dabei genauso wichtig. Auf dem Leichhof erwartet die Besucher des Festes der Hoffnung viel Musik, Information und Unterhaltung: verschiedene Musikensembles, Sportvorführungen des Fitnesscenters Mainz-City sowie eine Modenschau. Zum Thema Mukoviszidose informiert Dr. Wolfgang Kamin von der Universitätskinderklinik Mainz, Rede und Antwort stehen auch von der Krankheit betroffene Menschen. Weitere Informationen bietet auch Christiane Gerhardt von dem Selbsthilfeverein Muko aktiv e.V.
Hoffnungslauf 2002 – Laufen, Feiern, Helfen
Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs „Schritt für Schritt gegen Mukovis-zidose". In diesem Jahr legt das Kernteam die Strecke Berlin – Saarbrücken für den guten Zweck zurück. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 24 Läuferinnen und Läufer, darunter auch ein von Mukoviszidose Betroffener, stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden.
Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten, deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert, eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V., ein Heilmittel für diese Erbkrankheit zu finden, nicht erreicht. Daher ist der Mukoviszidose e.V. auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. „Jeder Euro aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", betont Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. und Vater eines betroffenen Jungen. Doch vor allem geht es ihm darum, viele zur Teilnahme zu bewegen: „Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich."


