Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen
Hoffnungslauf 2002 – das bedeutet: laufen, feiern, helfen – alles für den guten Zweck. Quer durch Deutschland führt die Strecke dieses einzigartigen Benefizlaufs, rund 900 Kilometer stehen den 24 Läuferinnen und Läufern des Kernteams bevor. Mit dem Hoffnungslauf will der Mukoviszidose e.V. auf die unheilbare Krankheit Mukoviszidose aufmerksam machen, über die Anliegen der Betroffenen informieren und um Spenden für die Erforschung dieser Erbkrankheit werben. Denn in der Forschung liegt die Hoffnung der von Mukoviszidose Betroffenen und des Mukoviszidose e.V., dass Mukoviszidose heilbar wird.
Laufen
Am 19. September fällt der Startschuss in Berlin. Wenn die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams auf dem Gendarmenmarkt starten, steht ihnen während der nächsten acht Tage eine Strecke von rund 900 Kilometern bevor. Sie führt über Potsdam, Magdeburg, Kassel, Frankfurt und Mainz bis nach Saarbrücken. Unter den Sportlern ist mit Burkhard Farnschläder (40) auch ein von Mukoviszidose Betroffener. Ihm ist dieses Engagement sehr wichtig. „Alle von Mukoviszidose Betroffenen sollen sehen, dass die Forschung im Laufe der Zeit schon sehr weit gekommen ist und es auch mit dieser Krankheit die Möglichkeit gibt, ein wunderschönes Leben zu führen."
Alle teilnehmenden Läuferinnen und Läufer möchten mit ihrem Engagement dazu beitragen, die Krankheit Mukoviszidose in Deutschland bekannter zu machen und um Spenden zur Erforschung dieser unheilbaren Krankheit zu werben. Jeder, der Lust hat, kann sich am Hoffnungslauf 2002 beteiligen und zwischen Berlin und Saarbrücken ein Stück mitlaufen. Schon jetzt haben hunderte Sportlerinnen und Sportler von Firmen und Vereinen angekündigt, dass sie sich mit ihrem persönlichen sportlichen Einsatz für von Mukoviszidose betroffene Menschen engagieren möchten. Täglich kommen weitere hinzu, so dass ab dem 19. September mehrere tausend Läufer auf der Strecke unterwegs sein werden.
Feiern
Aber nicht nur das Laufen steht bei dieser Benefizaktion im Vordergrund, auch das Feiern für den guten Zweck wird groß geschrieben: bei den Festen der Hoffnung in allen größeren Städten entlang der Strecke und natürlich auch am 19. September in Berlin. Für gute Stimmung sorgt ein buntes Bühnenprogramm für Groß und Klein mit Prominenten aus Sport und Unterhaltung. Außerdem gibt es natürlich viele Gelegenheiten, sich über Mukoviszidose zu informieren, beispielsweise bei Interviews mit von der Krankheit Betroffenen.
Helfen
„Beim Hoffnungslauf gibt es viele Möglichkeiten zu helfen. Zum einen natürlich, indem man die Joggingschuhe schnürt und mitläuft", erklärt Sabine Krug vom Organisationsteam des Mukoviszidose e.V., und ihr Kollege Jens Ofiera ergänzt: „Aber auch, wer zu den Festen kommt oder die Läufer an der Strecke anfeuert, zeigt dadurch seine Solidarität mit den kranken Menschen und unterstützt unsere Anliegen." Auch von vielen Prominenten aus Politik, Sport und Unterhaltung erhält der Hoffnungslauf Unterstützung und Hilfe, beispielsweise von Angela Merkel, die Schauspielerin Michaela May, Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, Schauspieler Franz Rampelmann (Olaf Kling aus der Lindenstraße) sowie Johannes B. Kerner und Franz Beckenbauer. Sportlicher Kooperationspartner des Laufs ist der Deutsche Sportbund.
Nicht zuletzt dient der Hoffnungslauf dazu, Spenden zu sammeln. Sie fließen in ausgewählte Forschungsprojekte, die für die Kranken die Hoffnung bedeuten, dass Mukoviszidose eines Tages heilbar wird. Jede Spende im Rahmen des Hoffnungslaufs bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher.
Die Betroffenen brauchen jede Unterstützung
Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten – deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert – eine ganz besondere Bedeutung haben. „Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben mit der Krankheit zu erleichtern und zu verlängern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V. nicht erreicht, dass Mukoviszidose heilbar wird", erklärt Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. „Wir unternehmen viel, um eine Heilung zu erreichen, wie beispielsweise eine umfassende Forschungsförderung. Für dieses Engagement benötigen wir - außer Hoffnung und persönlichem Einsatz – auch Geld." Darum ist der Verein auf Spenden angewiesen. „Jede Mark aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", bekräftigt Horst Mehl.
Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich.
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