Hoffnungslauf 2002: Laufen - Feiern - Helfen in Berlin
Am 19. September fällt um 13.00 Uhr der Startschuss auf dem Gendarmenmarkt
Laufen und feiern, damit helfen die Berliner den von Mukoviszidose betroffenen Menschen. Denn der Hoffnungslauf, das große bundesweite Laufereignis des Mukoviszidose e.V., startet am 19. September in Berlin. Ziel des Benefizlaufs ist das rund 900 Kilometer entfernte Saarbrücken. Jeder, der Lust hat, kann das Kernteam der 24 Läuferinnen und Läufer auf der Strecke nach Potsdam ein Stück begleiten. Auf jeden Fall lohnt sich ein Besuch der Startveranstaltung auf dem Gendarmenmarkt, um mit den Läufern und vielen prominenten Gästen zu feiern.
Die Startveranstaltung auf dem Gendarmenmarkt bietet den Berlinern zwischen 11.00 und 15.00 Uhr ein buntes Programm mit viel Musik, unter anderem von der Schülerband Sahadoum, aber auch Unterhaltung und Information zum Thema Mukoviszidose. Lokalmatador Ulli Zelle erwartet interessante Gäste auf der Bühne, beispielsweise die Entertainerin Desiree Nick, die Schauspielerin Michaela May oder den Bundestagsabgeordneten und Ironman Reinhold Hemker. Und die Mukoviszidose-betroffene Martina Kärcher, lungentransplantierte Silbermedaillengewinnerin der Transplantierten-Weltspiele, beweist eindrucksvoll, was mit Mut, Durchhaltevermögen und Disziplin erreichbar ist. Der Höhepunkt des Festes ist sicherlich, wenn um 13.00 Uhr Dr. Heidi Knake-Werner, Senatorin für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz, gemeinsam mit Manfred von Richthofen, Präsident des Deutschen Sportbundes, den Startschuss gibt und die Läuferinnen und Läufer zu ihrer ersten Etappe in Richtung Potsdam aufbrechen. Denn schließlich trägt der Hoffnungslauf in diesem Jahr das Motto: „Laufen – Feiern – Helfen", und dabei steht natürlich das Laufen im Vordergrund – denn am Ziel in Saarbrücken werden die 24 Läuferinnen und Läufer des Kernteams rund 900 Kilometer zurückgelegt haben.
Hoffnungslauf 2002 – Laufen, Feiern, Helfen
Einmal im Jahr heißt es anlässlich des Hoffnungslaufs „Schritt für Schritt gegen Mukoviszidose". In diesem Jahr legt das Kernteam die Strecke Berlin – Saarbrücken für den guten Zweck zurück. Diese Laufleistung ist eine Herausforderung, die nur im Team zu bewältigen ist. 24 Läuferinnen und Läufer, darunter auch ein von Mukoviszidose Betroffener, stellen sich dieser Aufgabe. Ihre gemeinsame Botschaft lautet: Mukoviszidose muss heilbar werden.
Der Hoffnungslauf symbolisiert die Kraft und Disziplin, die die Betroffenen täglich im Kampf gegen die Krankheit aufbringen müssen. Er steht für die Luft und den Atem, die für Mukoviszidose-Patienten, deren Lungenfunktion sich krankheitsbedingt zunehmend verschlechtert, eine ganz besondere Bedeutung haben. Dank der medizinischen Forschung helfen neue Therapien, ihr Leben zu verlängern und das Leben mit der Krankheit zu erleichtern. Aber noch ist das Ziel des Mukoviszidose e.V., ein Heilmittel für diese Erbkrankheit zu finden, nicht erreicht. Daher ist der Mukoviszidose e.V. auf Spenden angewiesen, um die Erforschung dieser seltenen Krankheit weiter voranzubringen. „Jeder Euro aus den Aktionen rund um den Hoffnungslauf dient diesem Ziel", betont Horst Mehl, erster Vorsitzender des Mukoviszidose e.V. und Vater eines betroffenen Jungen. Doch vor allem geht es ihm darum, viele zur Teilnahme zu bewegen: „Der Hoffnungslauf ist eine Solidaritätsaktion. Nur, wenn sich viele Menschen beteiligen, wird der Lauf erfolgreich."


