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Neuer Mukoviszidose-Botschafter

Marco Schreyl will Mukoviszidose öffentlich machen

Bonn, 23. Mai 2005. Marco Schreyl, "hallo deutschland" Moderator beim ZDF, ist neuer Botschafter für Mukoviszidose-Betroffene. Das erklärte heute der Vorsitzende des Mukoviszidose e.V., Horst Mehl, in Bonn. "Wir freuen uns und sind sehr dankbar, dass mit Marco Schreyl eine so junge und glaubwürdige Persönlichkeit für unsere Sache eintritt. Gerade die vielen betroffenen Kinder und Jugendlichen werden sich von einem engagierten Botschafter wie Marco Schreyl gut vertreten fühlen", meint Horst Mehl.

Schreyl: "Mukoviszidose gehört nicht hinter geschlossene Türen!"

"Ich habe eine Benefizgala zugunsten von Mukoviszidose-Betroffenen moderiert. So wurde ich auf die unheilbare Erbkrankheit aufmerksam. Danach habe ich mich intensiv mit Mukoviszidose beschäftigt und war mir sicher: Für diese Menschen möchte ich mich einsetzen. Mukoviszidose gehört nicht hinter verschlossene Türen. Ich möchte dazu beitragen, dass sich mehr Menschen ein Bild von der Disziplin, dem Mut aber auch dem großen Leid der Betroffenen machen können", sagt Schreyl. Der gelernte Journalist moderiert seit fünf Jahren das Boulevard-Magazin "hallo deutschland".

Virtueller Fotowettbewerb geplant

Als erste Aktion unterstützt der gebürtige Thüringer den Fotowettbewerb "Hallo Schutzengel!". Ab dem
2. Juni 2005 - dem Nationalen Mukoviszidose Tag - können Internetuser auf www.muko.info ihren persönlichen Schutzengel einsenden und einen i-Pod gewinnen. Auch Marco Schreyl wird bei "Hallo Schutzengel!" mit seinem Lieblingsfoto ins Rennen gehen.

Viele Kinder sterben an Mukoviszidose

"Wir sind auf die Unterstützung von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens angewiesen, um unserem erklärten Ziel näher zu kommen. Das heißt: `Kein Kind darf mehr an Mukoviszidose sterben!´", erklärt Dr. Andreas Reimann, Geschäftsführer des Mukoviszidose e.V. Nach seinen Angaben ist immer noch jeder Dritte, der heute an Mukoviszidose stirbt, ein Kind oder ein Jugendlicher. "Wir müssen unsere Arbeit für eine bessere Früherkennung ebenso verstärken, wie die Qualität der Mukoviszidose-Behandlung und die Forschung nach neuen therapeutischen Möglichkeiten", meint Reimann. In Deutschland leben rund 8.000 Menschen mit der bis heute unheilbaren und tödlichen Krankheit Mukoviszidose. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports in die Körperzellen bildet sich zähflüssiger Schleim. Organe wie die Lunge oder die Bauchspeicheldrüse werden so irreparabel geschädigt.

Kontakt:
Mukoviszidose e.V.
Pressestelle
Annette Schiffer
Telefon: 0228 / 9 87 80-22
Email: ASchiffer@muko.info
www.muko.info

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