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Mukoviszidose Institut wird Träger der NAMSE-Geschäftsstelle

Die Mukoviszidose Institut – gemeinnützige Gesellschaft für Forschung und Therapieentwicklung mbH (MI), eine hundertprozentige Tochter des Mukoviszidose e.V. mit Sitz in Bonn hat am 13. Oktober 2010 eine Zuwendung des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Führung der Geschäftsstelle des Nationalen Aktionsbündnisses für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE) erhalten.

Das NAMSE wurde 2010 durch das BMG, das Bundesministerium für  Bildung und Forschung (BMBF) und die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE e.V.) ins Leben gerufen. In dem NAMSE arbeiten verschiedene Akteure des Gesundheitswesens zusammen, um – zum Beispiel – einen nationalen Aktionsplan für seltene Erkrankungen zu den Themen Diagnose, Information, Versorgung und Forschung zu erarbeiten. Die NAMSE-Geschäftsstelle soll die Arbeit der Steuerungsgruppe und der Arbeitsgruppen des NAMSE unterstützen.

„Wir freuen uns, als Träger der Geschäftsstelle die wichtige Arbeit des NAMSE begleiten zu können. Wir werden alles dafür tun, dass die  Beteiligten die besten Voraussetzungen vorfinden, um erfolgreich für Menschen mit seltenen Erkrankungen arbeiten zu können“, sagt Dr. Andreas L.G. Reimann, Geschäftsführer des MI.

Die Mukoviszidose Institut – gemeinnützige Gesellschaft für Forschung und Therapieentwicklung mbH (MI) ist eine hundertprozentige Tochter des Mukoviszidose e.V. in Bonn. Das MI wurde aufgebaut, um relevante Forschungsprojekte zum Thema Mukoviszidose zu fördern und die Ergebnisse den Mukoviszidose-Betroffenen zugänglich zu machen. Förderung bedeutet hier nicht nur die Bereitstellung finanzieller Mittel sondern die gezielte Vermittlung von wissenschaftlichen Dienstleistungen zur Planung, Durchführung und Auswertung von Projekten. Das Mukoviszidose Institut ist Mitglied der TMF – Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung.