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Schonende Diagnose für kleine Mukoviszidose-Patienten

Mukoviszidose e.V. unterstützt Studie mit Forschungsförderung

Bei Säuglingen und Kleinkindern mit Mukoviszidose lassen sich jetzt frühe Veränderungen der Lunge zuverlässig und schonend zugleich diagnostizieren. Das ergab eine Studie der Universität Heidelberg. Mit Hilfe des strahlenfreien Bildgebungsverfahren Magnetresonanztomographie (MRT)können Ärzte frühzeitig mit der Behandlung beginnen und den Krankheitsverlauf sowie die Therapieerfolge regelmäßig kontrollieren. Bislang standen dafür nur die strahlenintensive Computertomographie oder Röntgen und die Lungenspiegelung unter Vollnarkose zur Verfügung.

Durchbruch für die Frühdiagnose bei Mukoviszidose

"Das ist ein Durchbruch für die Frühdiagnose und Therapie dieser angeborenen Lungenerkrankung", sagt Professor Dr. Marcus Mall, Ärztlicher Direktor der Abteilung Translationale Pneumologie am Zentrum für Translationale Lungenforschung (TLRC) und Leiter des Mukoviszidose-Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Studie im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) wurde vom Mukoviszidose e.V. gefördert. "Wir gratulieren Professor Mall und seinem Team ganz herzlich zu der herausragenden Leistung. An diesem Projekt mit unserer Forschungsförderung mitgewirkt zu haben - das macht uns stolz und froh", sagt Horst Mehl, Bundesvorsitzender des Mukoviszidose e.V. in Bonn. Mit seinem umfassenden Förder-Programm unterstützt der gemeinnützige Verein sowohl die Erforschung von diagnostischen Methoden als auch die klinische Forschung neuer Medikamente.

In Deutschland sind 8.000 Menschen von der unheilbaren Erbkrankheit Mukoviszidose betroffen. Durch eine Störung des Salz- und Wassertransports in die Körperzellen bildet sich ein zähflüssiges Sekret, das Organe wie die Lunge oder die Bauchspeicheldrüse irreparabel schädigt.

Der Mukoviszidose e.V. vernetzt die Patienten, ihre Angehörigen, Ärzte, Therapeuten und Forscher. Er bündelt unterschiedliche Erfahrungen, Kompetenzen sowie Perspektiven mit dem Ziel, jedem Betroffenen ein möglichst selbstbestimmtes Leben mit Mukoviszidose ermöglichen zu können. Damit die gemeinsamen Aufgaben und Ziele erreicht werden können, ist der gemeinnützige Verein auf die Unterstützung engagierter Spender und Förderer angewiesen.

Kontakt:
Mukoviszidose e.V.
Pressestelle
Annette Schiffer
Telefon: 0228 / 9 87 80-22
E-Mail: ASchiffer(at)muko.info